Flucht und Vertreibung: Unterschied zwischen den Versionen
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Hölscher, Wilhelm, Frenke: Begegnung mit der Geschichte unseres Ortes, Lübeck 2000, S. 104, 399 – 404 | * Hölscher, Wilhelm, Frenke: Begegnung mit der Geschichte unseres Ortes, Lübeck 2000, S. 104, 399 – 404 | ||
* o.V., Das Problem Nr. 1 - Die Vertriebenen - von Günter Graummann, Syndikus des Kreis Hameln-Pyrmont, in: DWU v. 21.10.1949 | |||
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Version vom 14. Mai 2024, 09:21 Uhr
Flucht und Vertreibung
Unsere Dörfer haben 1945 zunächt durch Flucht und 1946/47 durch Vertreibung insbesondere aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland einen starken Bevölkerungszuwachs erfahren. Frenke wuchs z.B. von 122 Personen (1939) auf 310 Bewohner (1948), Brockensen wuchs auf 265 % seines Standes von 1939; eine Entwicklung die ähnlich auch die anderen Gemeinden betraf. Durch Wegzug in strukturstärkere Gegenden mit mehr Arbeitsplatzangebot normalisierten sich die Verhältnisse in den 1950ern wieder etwas. So wird Ende 1954 gemeldet, dass in 68 kreisangehörigen Gemeinden die eingesessene Bevölkerung wieder die Mehrheit bildete.
Straßenbezeichnungen wie die Breslauer, Danziger oder Königsberger Straße erinnern heute an den Bevölkerungszuwachs.
Bibliographie:
- Hölscher, Wilhelm, Frenke: Begegnung mit der Geschichte unseres Ortes, Lübeck 2000, S. 104, 399 – 404
- o.V., Das Problem Nr. 1 - Die Vertriebenen - von Günter Graummann, Syndikus des Kreis Hameln-Pyrmont, in: DWU v. 21.10.1949
- o.V., Einheimische überwiegen wieder